Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

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joergb30
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Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by joergb30 » Sat Feb 16, 2013 1:10 am

Hinter einem Schein und hinter jedem Dot stecken nicht nur Zahlen sondern jeweils auch eine eigene Geschichte...
Ausgehend von manch angeregten Gesprächen auf dem Treffen vergangene Woche und dabei Bezug nehmend auf verwandte Ansätze im französischen Forum (1) (2) und auch im deutschen Forum (unvergesslich sind mir die Berichte von Mil€s66 auf dem Deich in Ostfriesland und auf einem abgelegenen Leuchtturm in Irland) habe ich mir überlegt, dass eine eigene Rubrik "Erlebnisse und Erfahrungen" das Forum bereichern könnte, gerade weil auch das (zwischen)-Menschliche neben drögen Zahlen oder dem soundsovielsten Beitrag "Wer hat wo den neuesten Schein gefunden" bisher etwas kurz gekommen ist.
Für noch nicht so Erfahrene bietet sich außerdem die Gelegenheit, selber voll loszulegen und (Anfangs)fehler zu vermeiden.
Ansonsten gilt: Jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten :wink:

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by joergb30 » Sat Feb 16, 2013 1:22 am

08.02. bis 10.02.2013 - Mit MasterZocker und Euro~Bräu von Saarbrücken zum EBT-Wintertreffen in Rouen (über Luxemburg, Wallonien, Quesny, Rouen) und zurück nach München

Nachdem ich gegen 9 Uhr im Übernachtungshotel in Saarbrücken zu MasterZocker und Euro~Bräu gestoßen war - die beiden hatten am Vortag schon ausgiebig den süddeutschen Raum erkundet, ich noch meine Reisekasse in der nahegelegenen Deutschen Bank Kaiserstraße (Öffnungszeit 9 Uhr, nicht 8:30 Uhr, wie fälschlicherweise im Internet zu lesen war) aufgefrischt hatte und Euro~Bräu noch der ebenfalls nur wenige Schritte entfernt gelegenen Bundesbank-Filiale einen Besuch abgestattet hatte ging es nach einer kurzen Lagebesprechung zunächst Richtung Nordwesten, um den angenzenden Dot vollzumachen, wo wir uns auf das ca. 20km entfernt gelegene Dillingen an der Saar geeinigt hatten.
Eine Ladung Fünfer gab es dort aus der Volksbank, Am Markt 35. welche wir brüderlich untereinander aufgeteilt haben.
Weiter ging es nochmals 20km saarabwärts nach Merzig.
Die Fahrt selber verlief problemlos, einige Zeit kostete nur die Suche nach einem Parkplatz in der Innenstadt, wo wir ausgerechnet auf einem Kundenparkplatz der "Bank 1 Saar" standen. Während MasterZocker im Fahrzeug die Stellung hielt tauschte ich in besagter Bank einiges Kleinzeug in :note-50: bzw. :note-10: , gleichzeitig holte Euro~Bräu neue :note-5: in der Deutschen Bank, Poststraße 5nächst gelegenen Einkaufsmeile.
Danach ging es weiter Richtung Norden über verschneite Eifelhöhen auf einen Kurzbesuch im Nachbarland Rheinland-Pfalz, nach Trier, wo wir uns inder Volksbank, Herzogenbuscher Straße und im MC Donald's, Zurmaiener Straße mit frischem Material eingedeckt hatten.

Nun hieß es Abschied nehmen von Deutschland,
Wir hatten schon im Vorfeld beschlossen, ab sofort die Taktik zu ändern, da einerseits die Fahrt in die Innenstädte relativ viel Zeit gekostet hatte und wir zum anderen nicht wussten, wie "wechselfreundlich" man im Ausland eingestellt sein würde.
Dazu hatte Euro~Bräu schon Standorte von Supermärkten in kleineren Ortschaften herausgesucht, wo wir für viel Geld Kleinigkeiten erstehen wollten und das Wechselgeld ggf. an anderer Stelle wieder großwechseln wollten.
Besonders Euro~Bräu entwickelte mit der Zeit ein großes Geschick, dabei den Verkäuferinnen möglichst viele :note-10: zu entlocken.

Gesagt, getan, als ersten Punkt steuerten wir über die Autobahn nördlich an der Hauptstadt Luxembourg vorbei das kleine Mersch an, im Herzen des Großherzigtums gelegen, wo wir den Lidl-Markt auch sogleich gefunden haben und mit einigen Keksrollen plus reichlich :note-5: :note-10: als Wechselgeld wieder verließen.
Danach ging es zunächst Richtung Süden in die kleine Gemeinde Bereldange, wo wir uns einen Cactus-Supermarkt plus angeschlossenen Kiosk vornahmen.
Nachdem ich eine Packung Markenzigaretten als Mitbringsel für meinen Chef (20 Stück für 4,15 Euro statt 19 Stück für 4,80 Euro in :flag-de: ) ganz brav mit einem :note-5: bezahlt hatte bekam ich auf Nachfrage auch meine gesammelten Werke der vorherigen Stationen wieder in einen gewechselt.
Wir verließen nun Luxemburg Richtung Westen, hart an der Grenze zu Belgien tankte MasterZocker nochmals den Wagen an einer Anlage gigantischen Ausmaßes (23 Zapfsäulen in einer Linie nebeneinander) auf, die Spritpreise bewegen sich hier um gut 20 bis 25 Cent niedriger als in den umgebenden Ländern.

In Belgien musste als erstes ein Carrefour-Markt in einem riesigen Einkaufszentrum bei Arlon dran glauben, nachdem wir zuvor vergeblich nach einem eigentlich angezeigten Aldi-Markt Ausschau gehalten hatten.
Zügig durchquerten wir nun diesen südlichsten Zipfel Belgiens weiter Richtung Westen, wo kurz vor der französischen Grenze nochmals Halt vor einem Lidl gemacht wurde.

Mitlerweile war es Nachmittag geworden und so ging es nun relativ rasch weiter durch Frankreich, um bis zum Einbruch der Dunkelheit noch möglichst viel Boden gutzumachen, schließlich lagen noch mehr als 200km Fahrtstrecke vor uns.
Zunächst parallel zur belgischen Grenze an Sedan vorbei Richtung Nordwesten fahrend wurde wurde noch jeweils kurz in Carignan und Charleville-Mézières Halt gemacht, wo wir uns wieder über die hiesigen Lidl-Märkte hermachten.
Weiter durch dünn besiedelte Landstriche nach Westen in die kleine Ortschaft Rozoy sur Serre als letzten Stopp an diesem Tag, dessen Intermarché wir 5 Minuten vor Schießung gerade noch mitnahmen.
Die Sonne war zu diesem Zeitpunkt schon längst untergegangen und es waren noch immer 90km Fahrtstrecke zur Zwischenübernachtung in unserem Hotel in Quesny zurückzulegen, die von MasterZocker durch einsame Gegenden mit verlassen wirkenden Dörfern über immer schlechter werdende Straßen mit Bravour gemeistert wurden. Die letzten 10km ging es nur noch über bessere Feld- und Waldwege voran, bis wir endlich vor dem Tor zu unserem Hotel standen.
Hier gab es noch eine kleine Schrecksekunde zu überstehen, erstens wegen der späten Stunde und zum zweiten, weil man uns schlicht vergessen hatte. Nachdem MasterZocker aber unsere Reservierungen präsentiert hatte, konnten wir einziehen und hatten ein ganzes Schlösschen für uns alleine.
Nach einer kleinen Stärkung mit unseren Einkäufen gaben wir unsere gesammelten Werke ein und Euro~Bräu und meine Wenigkeit durften Erfolgserlebnisse feiern - waren wir doch jeweils in Belgien bzw. Frankreich ausgerechnet in den Supermärkten fündig geworden. MasterZocker schien zunächst mit leeren Händen auszugehen, feierte aber nachträglich noch seinen Triumph - ebenfalls in einem Supermarkt, in Luxemburg, nachdem er noch einen vergessenen Einkaufszettel registriert hatte.

Am nächsten Morgen nach einem für französische Verhältnisse reichhaltigen Frühstück gestärkt und alles mit :note-5: :note-10: bezahlt, brachen wir kurz nach 9 Uhr zu unserem Treffen nach Rouen auf.
Den Dot von unserem Übernachtungsort wollten wir unbedingt noch mitnehmen, wegen Verständigungsproblemen oder weil der Hotelier wirklich kein Wechselgeld hatte, gelang dieses zunächst nicht. Erst nach 20km über eine gut ausgebaute, aber einsame Landstraße hatten wir sozusagen im letzten Moment Erfolg - der Intermarché der Kleinstadt Roye im nordwestlichsten Zipfel des Quadranten erlöste uns.
Da die Zeit nun aber bis zum Treffen um 12 Uhr knapp zu werden begann und wir ja noch in unserem Hotel in Rouen einchecken mussten legten wir die restlichen 200km relativ zügig auf der Autobahn zurück. Dots gab es jetzt nur noch an einer Raststation bei Croixrault und der Mautstation bei Haudricourt, wo Masterzocker die 5,60 Mautgebühren mit einem 50er plus 60 Cent bezahlte und 9 :note-5: als Wechselgeld zurückbekam.
Das Einchecken verlief reibungslos, sodass wir entspannt und pünktlich am Treffpunkt vor dem Bahnhof aufliefen.

Das Treffen selber verlief in ausgesprochen freundfschaftlicher und harmonischer Atmosphäre. Mit Ehepartnerinnen waren es ca. 35 Personen.
Für mich das zweite EBT-Treffen und das erste internationale Treffen überhaupt, war es ein Erlebnis, so viele Gleichgesinnte kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen. Dazu gehörte auch, dass sich Leute, die sich ein-, zwei,- dreimal im Jahr sehen, mit teilweise enormen Geldmengen hantieren - kein Problem, wir hatten jeweils eine eigene Etage für uns.
Nach Mittagessen und Stadtrundgang entschlossen wir drei uns, die Freizeit am Nachmittag noch zum Erwandern des südlichen Dots von Rouen zu nutzen, wozu wir bloß die Seine zu überqueren brauchten.
Als Abschluss des Treffens war das Vier-Gang-Menü in einem der besten Restaurants der Stadt ein wahres Erlebnis für sich, das seine 50 Euro mehr als wert war.
Kurz vor Mitternacht ging es schließlich zurück zum Hotel, wo wir noch unsere Scheine des Tages eingaben.

Am nächsten Morgen starteten wir gegen 9 Uhr bei leichtem Schneeregen, der sich mit Überqueren der 100m-Höhenlinie schnell in Schneegestöber wandelte. Dieses Mal hatten wir eine im Vergleich zur Hinfahrt weit südlicher gelegene Route ausgewählt, die uns über zunächst 200km Landstraße ziemlich genau Richtung Osten über Beauvais, Compiegne, Reims dann die Autobahn über Metz Richtung Grenze führen sollte.
Schon kurz, nachdem wir die Stadtgrenze von Rouen hinter uns gelassen hatten, begann die Reserve-Leuchte der Tankanzeige aufzublinken, was nur noch maximal 50km Fahrt erlauben durfte. Zuerst machten wir uns weiter keine Gedanken, denn laut Navi sollten auf der 50km langen Fahrtstrecke nach der nächst gelegenen Kleinstadt Gournay-en-Bray noch mehrere Tankmöglichkeiten vorhanden sein. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn sämtliche "Tankstellen" waren verwaist oder an einen Betrieb (Autowerkstatt/Restaurant) gekoppelt, die sonntags natürlich geschlossen hatten. Nachdem das Navi uns nach 20km Fahrt dann auch noch eine ihm unbekannte Ortsumgehung links liegen und uns auf einem Feldweg stranden ließ machte sich der eine oder andere wohl doch mehr Gedanken als er dies in diesem Moment zugeben wollte.
Eine entgegenkommende Frau konnte uns auch nur nach der Ortschaft verweisen, die wir bereits durchquert hatten, wobei wir ein bedauernd hervorgebrachtes fermé (geschlossen) überdeutlich verstanden.

Nach reiflicher Überlegung beschlossen wir, noch einmal zu dieser Tankstelle an der Hauptstraße zurückzufahren, die einfach nur aus einer Zapfsäule neben einem kleinem Restaurant bestand, in der Hoffnung, irgendwo in der Umgebung eine Menschenseele anzutreffen, die uns weiterhelfen könnte. Als auch das nichts half versuchten wir, ein Auto heranzuwinken, was uns erstaunlicherweise schon beim zweiten Versuch gelang. Zwei nette junge Männer erbarmten sich dreier Deutscher mitten im Schneegestöber, geleiteten uns sicher in einen Vorort von Rouen zurück zu einer Tankstelle mitten in einem Wohngebiet, die wir ohne fremde Hilfe wohl niemals hätten erreichen können.
Als Dankeschön für diese ganz praktisch vorgelebte französisch-deutsche Freundschaft gab es ein Exemplar der soeben herausgebrachten Zwei-Euro-Münze "50 ans Traite de Elysee" überreicht.
Dieses war die Rettung in letzter Sekunde und im Nachhinein erwies sich die Entscheidung zurückzufahren als richtig, denn die noch verbleibenden 45km bis zur nächsten Tankstelle in Beauvais hätten wir niemals bewältigen können.

Durch dieses Malheuer hatten wir über eine Stunde Zeit verloren, was aber angesichts der letztlich glimpflich verlaufenen Umstände nun zweitrangig erschien.
Dots auf freier Strecke in Frankreich zu sammeln ist gar nicht so einfach, wenn die uns gewohnte Infrastruktur schlicht nicht vorhanden ist. Die wenigen kleinen Ortschaften scheinen wie ausgestorben, kleine Gelegenheiten zum Einkaufen wie Bäckereien oder Kioske gibt es dort nicht und Tankstellen konzentrieren sich nur an den größeren Städten.
Am ehesten Erfolg versprechend sind große Einkaufsmärkte an den Ausfallstrecken, die teilweise sogar Sonntag vormittag geöffnet haben und die Schnellrestaurants wie MCDonald's oder Quick.

Infolgedessen konnten wir heute nur wenige Dots gutmachen und mussten dabei mehrere Lücken in Kauf nehmen.
Immerhin gelang es uns dabei, in der Kleinstadt Jaux als erste unsere Spuren zu hinterlassen.

Hinter Reims ging die Fahrt nun zügig voran, die im Schnitt 50km auseinanderliegenden Raststätten boten noch manche Gelegenheit zum Punktesammeln, bevor wir südlich von Saarbrücken wieder die deutsche Grenze überschritten.
Während zweier kurzer Halte bei Schifferstadt und Sindelfingen gab es für mich dann noch die Gelegenheit, mein Punktekonto weiter aufzufüllen. (die anderen hatten ja schon während der Hinfahrt gesammelt)
Erfüllt von vielen neuen Eindrücken kamen wir gegen 22 Uhr in München an, wo mich MasterZocker zur Zwischenübernachtung in seinem Hotel ablud. Morgen würde es dann weiter Richtung Österreich gehen...

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by Miles66 » Sat Feb 16, 2013 2:05 pm

Ist ja schon fast 6 Jahre her, aber ich denke Du meinst solche Geschichten
(Da ich zu faul zum erneuten Abtippen bin, gibt es einfach die Links zu den Forumsbeiträgen :-D ):

BONUS-Geldscheine beim Umtausch auf Mallorca, die "Deichgeschichte" und das mit dem :flag-ie: Leuchtturm (engl.)
Grüße vom/Greetings from :flag-de: Niederrhein
Dirk

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by joergb30 » Sat Feb 16, 2013 9:56 pm

Miles66 wrote:Ist ja schon fast 6 Jahre her, aber ich denke Du meinst solche Geschichten
(Da ich zu faul zum erneuten Abtippen bin, gibt es einfach die Links zu den Forumsbeiträgen :-D ):

BONUS-Geldscheine beim Umtausch auf Mallorca, die "Deichgeschichte" und das mit dem :flag-ie: Leuchtturm (engl.)
Danke fürs Ausgraben, genau diese "Geschichten" meinte ich :wink:

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by joergb30 » Sat Feb 16, 2013 10:05 pm

11.02. bis 15.02. 2013 - Von München nach Villach/Kärnten mit Abstechern nach Italien und Slowenien

11.02.: Von München nach Villach


Nach der Zwischenübernachtung im Hotel ging es mit dem Zug weiter zuerst Richtung Salzburg, wo ich noch zwei Lücken auf der Fahrtstrecke schließen musste. Die Verbindung München-Salzburg ist gut, denn stündlich fährt ein Zug, sodass ich jeweils mit einer knappen Stunde Zeit vor Ort rechnen konnte. Gleiches gilt für den nächsten Abschnitt Salzburg - Schwarzach, wo ebenfalls noch zwei Dot-Lücken zu schließen waren.

Erste Station war Rosenheim, wo ich ohne Nachfragen in der HypoVereinsbank, Münchener Straße, Volksbank Raiffeisenbank jeweils :note-50: in 5 :note-10: und zurück tauschen konnte.
Im DB-Reisezentrum dann noch die Fahrkarte für den nächsten Stopp Traunstein mit einem 50er bezahlt und es konnte weitergehen.
Neben dem Fahrkartenautomaten wartend konnte ich noch einer Mitreisenden zwei zehner gegen einen 20er eintauschen. Den Blick kenne ich ja schon aus Kasseler Straßenbahnen, wenn jemand ratlos vor dem Automaten steht, weil der seinen 20er nicht annehmen will.

Die Fahrt nach Traunstein in den zweiten Dot verlief glatt und das gleiche Spiel fing von vorne an: In der Volksbank Raiffeisenbank am Marktplatz, HypoVereinsbank und Commerzbank in der Bahnhofstraße sowie der Postbank am Bahnhof wurden meine Scheine ohne Nachfrage wie gewünscht umgetauscht.
Lediglich auf die Sparda-Bank im Bahnhofsgebäude musste ich mangels offener Kasse verzichten .

Weiter ging es nach Salzburg, wo ich bis zum nächsten Anschluss theoretisch 22 Minuten Zeit zur Verfügung gehabt hätte. Da allerdings der Zug bis zur Ankunft in Salzburg 10 Minuten Verspätung angesammelt hatte konnte ich froh sein, in den verbleibenden Minuten im DB-Reisezentrum die Rückfahrt von Villach nach Kassel am 15.02. (mit zwei 50ern plus belgischen/französischen Münzen bezahlt, von den :note-20: plus :note-5: Euro Euro Wechselgeld noch die Fahrkarte zu meinem nächsten Stopp in Golling gekauft und im Laufschritt noch die 300m zum Zug zurückgelegt zu haben.
Wer etwas in Salzburg plant sollte sich vorsehen und auf jeden Fall nicht zu knapp kalkulieren - wegen umfassender Umbauarbeiten können die Wege im Bahnhofsbereich sehr lang ausfallen und die Abfahrtpositionen der Züge können sich jederzeit ändern.

In Golling, ca. 25 südlich von Salzburg angekommen, erlitt ich zunächst einen Schock: Fahrkartenausgabe geschlossen (für immer), leerstehende Gebäude vor dem Bahnhof und weit und breit kein Mensch in Sicht, den ich nach dem Weg zu einer Bank oder wenigstens einem Laden fragen konnte.
Eigentlich wollte ich nur die 25 Minuten dort verbringen bis zum nächsten Zug und meinen Dot mit dem Kauf der nächsten Fahrkarte gutmachen. Diese Zeitvorgabe konnte ich jetzt natürlich in den Wind schreiben, nach einigem Suchen bin ich wenigstens noch auf einen Spar-Markt gestoßen, der Dot war somit gerettet.

Als nächste Station hatte ich Schwarzach im Pongau ausgewählt, wo ich dann auch für die vorangegangenen Entbehrungen reichlich entschädigt wurde: Raiffeisenbank, BAWAG PSK und Sparkasse nahmen meine Scheine bereitwillig an ( :note-50: in :note-5: / :note-10: getauscht).
Auffällig war dabei der hohe Anteil deutscher :note-10: (~80%), darunter teilweise mit fortlaufenden Nummern (X659/E004xx).
Zehn von diesen :note-10: bin ich noch um 15:55 (fünf Minuten vor Schließung) im "OeBB BahnStore" gegen einen 50er losgeworden, nachdem ich meine Fahrkarte zum Endpunkt in Villach bezahlt hatte.
Letztlich habe ich Glück gehabt mit dem Montag, denn sowohl in Bayern als auch in Salzburg wurde überall auf eine nachmittägliche oder sogar vollständige Schließung am Faschingsdienstag hingewiesen.
Ankunft in Villach war pünktlich kurz nach 17 Uhr, zu spät für die meisten Banken.
Eine Ausnahme macht hier lediglich die BAWAG PSK, in dessen Filiale neben dem Bahnhof ich dann auch den Rest der Schwarzacher :note-10: losgeworden bin.
Danach noch die Fahrkarte für den nächsten Tag gekauft und es ging zu meiner Unterkunft ca. 20 Minuten vom Bahnhof. Gerade richtig, denn nun begann es zu schneien, was die gesamte Nacht anhalten sollte.

12.02.: Auf der Flucht vor dem Schnee an die Adria
Geplant war die Fahrt nach Triest mit Zwischenstation Udine, welches ich ja bereits kannte, um einen neuen Dot hin zur Adria anzuhängen.

Bereits um 6 Uhr wurde ich vom Dröhnen der Schneefräsen geweckt. Ein Blick aus dem Fenster verschaffte Klarheit - über Nacht waren 25cm Schnee gefallen, was mit der bereits vorhandenen Auflage fast einen halben Meter Schneehöhe ergab.
Meine Sorge, dass ich wegen chaotischer Straßenverhältnisse meine geplante (und bereits bezahlte) Fahrt nun vergessen könnte, wurden umgehend von der Gastwirtin zerstreut und erwiesen sich tatsächlich als unbegründet.
Während in Deutschland bei weitaus weniger starken Ereignissen der Verkehr stillzustehen pflegt, Busse und Bahnen in den Depots bleiben (so geschehen in Kassel Mitte Januar) schreitet man in Österreich einfach zur Tat. Tatsächlich waren schon um 8 Uhr morgens sämtliche Hauptstraßen inklusive Gehwegen vom Schnee befreit und der Zug nach Udine fuhr zwar mit 23 Minuten Verspätung ab, konnte diesen Rückstand aber bis zur Ankunft auf 6 Minuten reduzieren.
Am Abend nach meiner Rückkehr waren Hauptstraße und Fußgängerzone besenrein gefegt und die in riesigen Haufen aufgetürmten Schneemassen wurden am nächsten Morgen mit Radladern und LKW in den Fluss verfrachtet.
Zunächst aber nutzte ich die verbleibende Zeit bis zur Abfahrt des Zuges für Abstecher in die Bank Austria, Hans-Gasser-Platz und die bekannte Volksbank-Filiale am Standesamtsplatz, wo ich 11* :note-50: Euro Spielgeld in 50 :note-10: und 10 :note-5: und umgekehrt versetzt habe und das Gleiche noch einmal mit BKS Bank und BAWAG Hauptplatz. Zuletzt ließ ich mir noch ein Päckchen :note-5: von der Bank Austria, Bahnhofstraße geben, die ich am Abend auf dem Zimmer registrieren würde.

In Udine angekommen, sollte ich eigentlich noch eine Viertelstunde Zeit haben für den Anschlusszug nach Triest. Da in der Warteschlange vor den zwei geöffneten Schaltern ca. 15 Leute standen ging ich kurzerhand zum benachbarten Informationsschalter, wo man mich zu den Fahrkartenautomaten verwies. Da ich mit einem 50er dort nichts ausrichten könnte tauschte mir der Bedienstete in 3 :note-10: und 4 :note-5: .
Zwei dieser 5er wanderten sogleich in den Automaten für die Fahrt nach Triest, wobei ich mich nur gewundert habe, dass der geplante Abfahrtstermin nicht auf dem Display stand. Tatsächlich hieß es auf einmal cancellato.
Der nächste Zug würde schon in 20 Minuten gehen und so machte ich aus der Not eine Tugend und stattete dem Bahnhofsvorplatz noch einen Besuch ab. Die Sparkasse, wo ich noch vor zwei Jahren wechseln konnte, hatte dieses Mal einen gut sichtbaren Aushang "No cash" und so versuchte ich es in der Banca Popolare di Vicenza auf der gegenüberliegenden Straßenseite.
Lag es daran, dass der größere Bargeldbetrag des Kunden vor mir noch auf dem Tresen lag, die 5er und 10er aus dem Bahnhof wurden mir ohne Nachfrage in einen :note-50: getauscht.

Auf der Fahrt nach Triest wurde wiederum eine Viertelstunde Verspätung angesammelt, sodass mir nur etwas mehr als eine Stunde Aufenthalt verblieb.
In Biglietteria, Spar-Markt und Kaffeebar auf dem Bahnhofsgelände konnte ich einige Scheine sammeln, die mir erstaunlicherweise von der ebenfalls ansässigen Forex-Wechselstube wieder in einen :note-50: verwandelt wurden.
Zurück ging es wieder über bis hinunter ans Mittelmeer verschneite Hänge Richtung Udine, wo ich ebenfalls noch eine Stunde Aufenthalt hatte, um anschließend mit dem Intercitybus nach Villach zu fahren. Das Ganze ist sehr billig - 11,80 Euro für die Zugfahrt nach Udine, 12 Euro für den Intercitybus und 8,30 Euro für die Strecke Udine-Triest.


13.02. Richtung Norden nach St. Veit an der Glan und Friesach

Da für den heutigen Tag erneut Schneefälle vorhergesagt waren plante ich nichts Größeres sondern nur einen Ausbau der Dots Richtung Nordosten. Die Verbindung Richtung Friesach ist ausgesprochen günstig, mindestens jede Stunde geht ein Zug in beide Richtungen.

Vor der Abfahrt lud ich das :note-5: Bündel vom Vortag noch schnell in der Sparda-Bank am Bahnhof ab.
In St.Veit angekommen, bekam ich sogleich einen Nachschlag: Nachdem ich in der "Hypo Alpe Adria" erläutert hatte, worum es ging, bekam ich tatsächlich noch einmal den gleichen Betrag in unregistrierten Scheinen. Auch in den anderen Banken gab es wie gewohnt keine Probleme.
Darüber hinaus hatte ich aber den Anschlusszug verpasst, geplant war eigentlich nur eine Stunde Aufenthalt.

In der nächsten Station Friesach kam ich daher erst kurz vor 14 Uhr an, kurz bevor die Banken schließen würden. Zum Glück macht die Raiffeisenbank eine Ausnahme: Um 14:07, acht Minuten vor Beginn der Mittagspause, ließ ich mir noch schnell eine Ladung :note-10: geben.
Ansonsten hieß es knapp zwei Stunden ausharren.
Eigentlich ist Friesach ein schönes Städtchen mit vielen Überbleibseln aus dem Mittelalter. In der Nebensaison war allerdings alles geschlossen bzw. die Aufgänge zu den Burgmauern nicht geräumt und so vertrieb ich mir die Zeit am Wallgraben und in den engen Gassen der Stadt.
Der Besuch der beiden anderen Banken (alle schön konzentriert am Hauptplatz) wurde noch ein voller Erfolg: Gleich zweimal konnte ich etwas zwischen Volksbank und Kärntner Sparkasse schieben.
Um 15:45 ging es zurück nach Villach mit dem "Railjet", dem österreichischen Gegenstück zum ICE. Das Schöne an der österreichischen Bahn ist ja, dass der Preis nach Entfernungskilometern berechnet wird und die Zuggattung dabei keine Rolle spielt. Die Fahrkarte musste ich mir allerdings wieder einmal am einzigen Automaten vor Ort ziehen, da die Bahnstation nicht besetzt ist.
Ein ICE-Bahnhof nur ausgerüstet mit je einem einzigen Fahrkarten- und Getränke-/Snackautomaten - das wäre in Deutschland wiederum unvorstellbar.

Zurück in Villach wollte ich mir noch eine Ration kleiner Scheine für den Abend in der BAWAG PSK 8. Mai holen, bekam allerdings mangels Masse nur je 10 :note-5: und :note-5: heraus.


14.02. Villach Südost und Abstecher nach Slowenien

Gab es am Faschingsdienstag Krapfen für die Kunden, wurden nun am Valentinstag die Besucherinnen mit Narzissen oder Topfprimeln bedacht.
Für den heutigen Tag hatte ich mir den Bereich der Ossiacher Zeile im Südosten der Stadt vorgenommen, wo einige Bankfilialen angesiedelt sind. Ob Hypo Alpe Adria, Bank Austria, BKS Bank und wieder Richtung Stadtzentum Die Kärntner Sparkasse, Moritschstraße, alles ging glatt wie gewohnt. Zum Abschluss tauschte ich mein Spielgeld in der Raiffeisenbank, Nikolaigasse in :note-100: , von denen je einer für die Bezahlung meiner Unterkunft und den Einkauf in Slowenien vorgesehen war.


Mittags ging es nochmals über die Grenze, nach Lesce, hauptsächlich um während der zwei Stunden Aufenthalt ein paar Kleinigkeiten für meine Leute daheim sowie ein paar Süßigkeiten für meine Frauen in der Unterkunft zu besorgen - schließlich wollte und sollte ich am letzten Abend vor meiner Abreise noch ausgiebig verwöhnt werden :D

Eigentlich wäre es sehr einfach gewesen, denn schon im Bahnhofsgebäude befindet sich eine Verkaufsstelle für Tabakwaren. Vorher lockten aber noch die mir bereits bekannte Gorenjska banka und die Pošta, wo ich 1 :note-100: in :note-10: und zurück in 2 :note-50: verwandelte.

Zigaretten sind in Slowenien gut ein Drittel billiger und wie in Deutschland auch in Supermärkten und Tankstellen zu haben.
Aufpassen muss man bei den slowenischen Quittungen: Ganz oben ist die Adresse des Stammsitzes angegeben, erst darunter folgt die Adresse der Filiale.

Nun hieß es leider an den Abschied denken, denn morgen früh würde es schon wieder losgehen.
Um 21 Uhr war aber noch als letzter und vielleicht größter Höhepunkt der Reise das Verwöhnprogramm in der Unterkunft angesagt.
Wie schon in der Vergangenheit trieben wir es in aller Öffentlichkeit und ließen uns dabei auch nicht von ein- oder ausgehenden Gästen stören. Da alles sehr leicht und locker lief habe ich mir für die knapp 100 Scheine der Einnahmen der laufenden Woche (hauptsächlich :note-50: mit überwiegend italienischer Herkunft) eine komplette Stunde bis zum Dienstschluss um 22 Uhr gelassen.



15.02.: Über München zurück nach Kassel

Die Route hatte ich so gewählt, dass mir noch anderthalb Stunden Zeit in München blieben: Ankunft um 13:35, Abfahrt um 14:14, gerade richtig, um noch der einen oder anderen Bank einen Kurzbesuch abzustatten.
Da ich schwer bepackt war, das Wetter schlecht und die Wege voll Matsch waren lief es dieses Mal nur auf Sparflamme: Sowohl in der Santander-Bank, der Hypovereinsbank und der Commerzbank tauschte ich :note-20: in vier :note-5: und umgekehrt. Die Dame in der Commerzbank klang zwar etwas missmutig "Geld ist Geld", gab mir aber um Punkt 14 Uhr (genau zum Zeitpunkt der Schließung) das Gewünschte heraus.

Fazit: Trotz teilweise widriger Witterung eine erfolgreiche Reise und sicherlich nicht das letzte Mal.
Hoffentlich gibt es nicht zu viele Bündeltreffer, denn nur ein, zwei Tage später ist H.i.n.t.i. ebenfalls groß in Villach aufgelaufen.

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by Trompeter166 » Thu Feb 21, 2013 7:51 am

Mit viele Freude habe ich die Reisegeschichte von Jörg unter dem Motto "auf gehts zur Dothunting-Tour" gelesen.
Wenn Du mal eine Übernachtungsmöglichkeit am Wochenende in Dortmund benötigst, kannste Dich mal bei mir melden.

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by joergb30 » Sun Feb 24, 2013 3:18 pm

Die aktuellen Berichte im französischen Forum lassen wieder einmal aufhorchen und die eigenen Erfahrungen bestätigt sehen - weder im Supermarkt noch im Hotel noch im Fastfood-Tempel gab es auf Anfrage :note-5: zurück, wie mehrere Teilnehmer berichten. In einem Fall hatte nicht einmal das Abzählen des Betrags Erfolg. (10,85€ -3,85€ = 7 Euro Münzgeld retour)
Vom Bezahlen mit :note-10: wird daher ausdrücklich abgeraten :wink:
Trompeter166 wrote:Mit viele Freude habe ich die Reisegeschichte von Jörg unter dem Motto "auf gehts zur Dothunting-Tour" gelesen.
Wenn Du mal eine Übernachtungsmöglichkeit am Wochenende in Dortmund benötigst, kannste Dich mal bei mir melden.
Während des Treffens gab es Überlegungen in dieser Richtung "gegenseitige Unterstützung auf Reisen" z.B. in Form von praktischen Tipps der Einheimischen und (wenn vorhanden) Übernachtungsmöglichkeiten, da der Faktor Zeit hier doch eine wichtige Rolle spielt und man so das Rad nicht jedesmal neu erfinden müsste.
Auch ist so ein persönlicher Austausch vor Ort viel ergiebiger als mit ein paar Zeilen über das Forum zu bewerkstelligen wäre.
Alleine die bescheidene Besucherfrequenz in diesem Forum lassen mich daran zweifeln.
Danke jedenfalls für dein Angebot, und vielleicht werde ich einmal darauf zurückkommen.
(wie ich umgekehrt auf Anfrage auch gerne Tipps für meine Region gebe)

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by Trompeter166 » Mon Feb 25, 2013 8:10 am

joergb30 wrote:Während des Treffens gab es Überlegungen in dieser Richtung "gegenseitige Unterstützung auf Reisen" z.B. in Form von praktischen Tipps der Einheimischen und (wenn vorhanden) Übernachtungsmöglichkeiten, da der Faktor Zeit hier doch eine wichtige Rolle spielt und man so das Rad nicht jedesmal neu erfinden müsste.
Auch ist so ein persönlicher Austausch vor Ort viel ergiebiger als mit ein paar Zeilen über das Forum zu bewerkstelligen wäre.
Alleine die bescheidene Besucherfrequenz in diesem Forum lassen mich daran zweifeln.
Danke jedenfalls für dein Angebot, und vielleicht werde ich einmal darauf zurückkommen.
(wie ich umgekehrt auf Anfrage auch gerne Tipps für meine Region gebe)
Bitte, keine Ursache. :wink:
Dieses Forum war mir noch nicht bekannt, werd`es gleich mal suchen.

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by joergb30 » Tue Feb 26, 2013 9:52 pm

Für den ersten Treffer mit der nordhessischen Kleinstadt Volkmarsen hart an der Grenze zu NRW bedurfte es mehrerer Anläufe:

Im ersten Durchgang (am frühen Morgen) :note-5: Wechselgeld kassiert und aufgeschrieben.

Im zweiten Durchgang etwa drei Stunden später :note-50: in einem ruhigen Augenblick gewechselt. Obwohl zu dem Zeitpunkt kein Kunde in der Nähe war und die Kasse bereits gut bestückt war maulte die Kassiererin "Das darf ich eigentlich nicht", drehte die Scheine erst einmal bewusst langsam hin und her und nachdem sie mir das Wechselgeld gegeben hatte, noch einmal "Eigentlich tun wir das nicht." Egal, Hauptsache Erfolg gehabt :wink:

Im dritten Durchgang die :note-5: vom Morgen in Münzen gewechselt, nachdem die zweite Schicht ihren Dienst angetreten - prompte Erledigung, kein Problem.
(ich sehe es gerne, wenn das registrierte Geld möglichst vor Ort bleibt, um die natürliche Wanderung zu verfolgen)

Im letzten Durchgang schließlich vom Substituten, der zur Mittagspause der Kassenkraft die Stellung hielt, die gesammelten Werke wieder in einen :note-50: groß gewechselt - "kein Problem, das mache ich doch gerne."

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by joergb30 » Fri Apr 05, 2013 12:19 am

Erlebnisbericht von roberdy & TjeAn aus Kuba:
http://de.eurobilltracker.com/notes/?id=123602999" onclick="window.open(this.href);return false;

Damit so etwas nicht passiert, immer Zettel und Stift parat haben :wink:

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by Uedeke » Sun Apr 07, 2013 10:22 pm

joergb30 wrote:
Damit so etwas nicht passiert, immer Zettel und Stift parat haben :wink:
Hallo.

Ja, so mache ich es schon lange. Ich be ein DIN A 6 Blöckchen in der Gesäßtasche und ohne Kugelschreiber bin ich sowieso "nackt". So kann ich die Nummern von Scheinen, die ich bekomme, schnellstmöglich sicherstellen und die Scheine dann auch weiter "nutzen" bei Einkäufen o.ä.

Es ist mir durchaus auch in Deutschland passiert beim bezahlen von Beträgen unterhalb von 5,00, die ich mit einem10er oder 20er bezahlt hatte, das Wechselgeld bis 10,00 in Münzen bekam. Man sollte grundsätzlich mindestens mit einem 20er bezahlen. Das hat auch den Vorteil, daß man ggf. 2 Scheine retour bekommt und sollte einer davon tatsächluch ein Selbsttreffer sein - so hat man noch den 2, um den DOt zu bekommen. Oder zumindest einen weiteren Schein mit Treffermöglichkeit.

Alles Gute

Uedeke :)
Alles Gute aus der Apfelstadt am Niederrhein :D

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by Uedeke » Sun Apr 07, 2013 10:36 pm

Hallo zusammen-

Jetzt kommt aber tatsächlich eine Anekdote, Erfahrungsbericht oder wie man immer es nennen will von mir.

Ende Juni oder Juli 2012 war die Queen Mary 2 im Hamburger Hafen zu Gast und ich wollte mir dies nicht entgehen lassen und besorgte mir vorab schon ein Zimmer.

Da seit 2011 oder so man mit der Wertmarke für den ÖPNV, die man als Schwerbehinderter ab einem gewissen Grad bzw. gehbeinderung o-ä. erwerben kann, im ganzen Bundesgebiet Nahverkehrszüge der Bahn ohne Erwerb einer Fahrkarte nutzen kann, entschied ich mich für diesen Reiseweg.

Den ausgesuchten Regionalexpress nach Minden hatte ich um ein paar Minuten verpasst, aber am gleichen Bahnsteig gegenüber stand dein ug nach Münster bereit - also entschied ich mich für die Strecke Münster - Osnabrück - Bremen - Hamburg.

Mit dem ERfolg, daß ein freundlicher Mitmensch, der mir mit meinem Trolley beim EInsteigen half um dann zu drängeln, sich in meiner linken Hosentasche bediente und meine Geldbörse samt aller Karten und 125 € in Dotscheinen entführte. Da auch alle Karten weg wahren, bin ich ausgestiegen, zur Polizei und dann wieder nach Hause, da ich ja kein Geld besorgen konnte. Naja, einen Stapel 5er hatte ich in der rechten Hosentasche gehabt, aber nach Reisen war mir niocht mehr zumute, habe mich um das ganze trara gekümmert mit den neuen Karten etc.

125 Euro waren weg, aber mit gebühren für neue Karten etc etc etc geht der Schaden auf 200 Euronen zu. als ich dann Anfang September für einige Tage ohne Queen Mary in Hamburg war, bin ich mit kleinerem Gepäck und Brustbeutel gefahren. EInen anderen Teil des Gepäscks hatte ich mit der Post geschickt, mein Beherbungsbetrieb war so freundlich und hatte es am Anreisetag angenommen. Ich hatte es vorab angefragt.

In diesem Jahr kommt die Queen Mary 2 wieder nach Hamburg und ich will das bisher versäumte nachholen. Wieder will ich mit Nahverkehrszügen fahren und unterwegs noch den einen oder anderen Dot machen. Eine Nacht will ich in HH bleiben und diese dann im "Safari" überbrücken. Da ich auch das Merkmal "B" auf meinem Behindertenausweis habe, kann ich sogar kostenlos eine Person mitnehmen.

Alles Gute

Uedeke :)
Alles Gute aus der Apfelstadt am Niederrhein :D

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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by Lasterpaule » Mon Apr 08, 2013 12:30 am

joergb30 wrote:Erlebnisbericht von roberdy & TjeAn aus Kuba:
http://de.eurobilltracker.com/notes/?id=123602999" onclick="window.open(this.href);return false;

Damit so etwas nicht passiert, immer Zettel und Stift parat haben :wink:
Oder das richtige Werkzeug... 8)
Gruß Paul (Lasterpaule)
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Re: Anekdoten, Erlebnisse, Erfahrungen rund um EBT

Post by jonman » Tue Apr 09, 2013 12:46 am

heute habe ich einem freund das erste mal von ebt erzählt, und er war so begeistert, dass er prompt sein portemonnaie rausgeholt hat, und mich gefragt hab, welche infos ich aus seinem :note-20: und seinem :note-50: rausholen könnte. ich hab ihm dann behutsam erzählt, dass das x auf seinem :note-50: darauf hinweist, dass es ein :flag-de: schein ist. der druckercode, p, zeigt, dass der schein auch in einer :flag-de: druckerei gedruckt wurde. gegenfrage war: bei giesecke & devrient (die einen teil ihres sitzes ja auch hier in leipzig haben)? :D ja. da scheint jemand wirklich gerne in die tiefe zu gehen :wink:
dann lässt er mich seinen :note-20: , einen :flag-fr: u-schein begutachten. ich sage ihm, dass er aus :flag-fr: kommt, und wahrscheinlich auch da gedruckt wurde. der schein wird umgedreht: ein duisenberg-schein. und dann die zweite (schöne) überraschung: der druckecode beginnt mit e (e002) :D
das ist damit mein erster :note-20: :flag-fr: :flag-fr: e/u überhaupt, den mein freund einfach so in seinem portemonnaie mit sich rumgetragen hat 8O
und zu guter letzt, wenn ich das nächste mal bei ihm zu hause bin, soll ich ihm genau die seite zeigen, wie man sich registrieren kann, und wie das dann mit dem tracken funktioniert :D
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Post by Trompeter166 » Sun Apr 28, 2013 3:14 pm

Hallo Jörg,

ich habe noch Fragen zu Deinem Rouen-Tripp:

In welchem Hotel habt Ihr übernachtet?

Habt Ihr euch auch ein wenig touristisch betätigt oder habt Ihr "nur" Scheine getrackt. Gibt es etwas, was man sich in Rouen ansehen sollte?

Schreibt Ihr die Scheine nur auf oder gebt Ihr sie sofort über Smart-Phone o.ä. ins System.

Der Hintergrund ist, dass ich demnächst eine Reise nach Frankreich plane.

Viele Grüße
Thomas

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