kettenseger wrote:da bin ich mal gespannt wann es mich trifft.
ich nutze das postbank girokonto nur für ebt.
anfang des monats überweise ich 1300 euro.
die werden bis monatsende fast täglich ein und ausgezahlt.
am monatsende gehts zurück zum normalen girokonto
dann habe ich noch fast 1000 euro "immer" auf dem konto damit ich am monatswechsel auch weiter scheinen von dort holen kann.
Wieso geht ihr ausgerechnet zu eurer Bank und wickelt dann auch noch eure Tauschaktionen über euer Konto ab? Ein Spiel mit dem Feuer!
Als erstes würde ich versuchen, den Tausch ganz unbürokratisch per Hand erledigen zu lassen. Das wird zugegeben immer schwieriger, weil immer mehr Filialen mit Automaten ausgerüstet werden, die sich nur mit der Bankkarte öffnen lassen.
Klappt es also nicht auf diesem Weg, würde ich mir als Nächstes ein Sparbuch einrichten.
Ein Postsparbuch tut es auch und ist dazu auch noch kostenlos, Agenturen gibt es in jedem Stadtviertel.
Und da kann man auch ganz "unauffällig" des öfteren etwas abheben / einzahlen, das natürlich nicht gerade jede Woche.
Denn wenn wirklich jemand mal dumme Fragen stellt kann man sich ganz elegant herausreden "Ich habe einen Teil meines Lohnes gleich nach Empfang dort eingezahlt, um möglichst viel Zinsen mitzunehmen, und jetzt nach 2/3 Wochen brauchte ich wieder neues Geld für den täglichen Bedarf".
dte wrote:Martinius wrote:Selbst als „armes Schwein“ (Arbeitsloser) kann man auf Umsätze von ca. 10.000 EURO kommen.
Ich glaube daß Arbeitslose und andere "arme Schweine" gut damit beraten sind,
nicht ständig zur Bank zu rennen um dort Geld ein- und auszuzahlen.
Denn mit der sogenannten Eingliederungsvereinbarung willigen sie unter anderem der Überwachung ihrer Konten ein.
Kürzlich las ich in diesem Forum, daß einigen bereits das Konto von Seiten der Bank gekündigt wurde wegen dem Verdacht der Geldwäsche. Ich möchte nicht wissen welches Theater das Arbeitsamt seinen "Kunden" macht wenn es von deren Kontoumsätzen Wind kriegt!
(siehe oben)
Erst recht problematisch, hier sein Konto zu benutzen.
Die staatlichen Schnüffler kennen kein Erbarmen und wehe, wenn sie erstmal Schwarzarbeit oder Schlimmeres dahinter vermuten. Außerdem wird einem Langzeitarbeitslosen nur 200€ Vermögen pro Lebensjahr zugestanden.
Besser ist es, man erkundigt sich beim Einzelhandel (natürlich nur bei Leuten, mit denen ein gewisses Vertrauensverhältnis besteht), ob sie einen nicht unterstützen können. Das Ganze möglichst interessant machen, nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und auch mal verzichten können, wenn der Laden zu voll ist und sich auch gelegentlich erkenntlich zeigen, z.B. nach einem Treffer. Wenn jemand kein Interesse zeigt merkt man ganz schnell.
Natürlich kann man auch hier kombinieren und selber zwischen Geschäft und der Bank vermitteln, indem man z.B. im Geschäft anfallendes Kleingeld in der Bank in Scheine umtauscht (da fragt hier jedenfalls keiner am Bankschalter nach, weil der Umtausch von Münzgeld ein ganz normaler Vorgang ist).
Genau wie beim Aktienkauf ist eine möglichst breite Streuung der beste Weg, um Risiken (durch zu häufiges "Abschöpfen" etwa) abzufedern.
Es ist zudem gar nicht so abwegig, dass man ganz von selbst durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu einer neuen Quelle gelangt, wenn man erst einmal einen "Einstieg" erreicht hat.
Ich bin zwar nicht arbeitslos, habe aber gerade mal zwei "400 Euro-Jobs" und komme trotzdem auf einen "Umsatz" von 2-3000€ am Tag und das mit einem eher bescheidenen persönlichen Einsatz, weil mir einige Leute mittlerweile regelrecht zuarbeiten.
Man muss nur seine Fantasie walten lassen und "Mut zur Lücke" haben, dann wird man schon fündig werden.
(immer natürlich vorausgesetzt, man hat genügend Zeit zu Verfügung, und wer Partner oder sogar Familie hat, für den wird das wohl kaum möglich sein)