Hat auch den praktischen Nutzen, dass man der Bank/den Geschäften keine Informationen mehr zukommen lässt, wo/wieviel/wie oft man welche Produkte bezieht.Volker W wrote: Ich befürchte, dass sich mein Verhalten seit EBT verändert, ich hebe mir seit Wochen die hässlichten 5er Scheine auf (sie werden natürlich vorher mit dem Dampfbügeleisen bearbeitet) um damit meinen neuen
(ja lacht nur, ihr PC user)
Mac zu bezahlen. Ich hoffe Dienstag oder Mittwoch kommt er endlich
Den Gesichtsausdruck des Angestellten müsstest Ihr mal sehen![]()
Vor ein paar Jahren habe ich einfach eine Plastikkarte durchziehen lassen und es war erledigt gewesen.
Nein, ob ein Hobby verrückt oder nicht ist, ist Ansichtssache. Andere reisen durch die ganze Republik, um "ihren" Star oder Sportverein möglichst hautnah zu erleben, tapezieren ihre Wohnung mit Postern, ergattern jede Scheibe und jeden Fetzen von "ihrem" Star...Auch sonst achte ich darauf, dass meine Marianne bei Kaisers nicht mit Karte, sondern mit meinen alten Scheinen ihren Einkauf bezahlt, sie mosert zwar meist deswegen rum, aber macht es dann doch.
Da fällt mir ein, dass wir Spinner bei EBT im normalen Leben sehr oft bespöttelt werden.
Stört Euch das eigendlich auch so wenig wie mich![]()
Wurde schon einiges in diesem Topic besprochen, deshalb hier nur ganz kurz zusammengefasst meine Empfehlungen:Schildert mal bitte war Ihr so für Triks drauf habt, vielleicht können wir von einander lernen.
- In Geschäften, wo man als Stammkunde bekannt ist, von seinem Hobby berichten, die Sache dabei möglichst interessant erscheinen lassen.
(z.B. "Der Schein, den Sie mir gerade gegeben haben, stammt ja gar nicht aus Deutschland", oder auf die neue Trichet-Signatur verweisen, wenn zufällig einer vorhanden ist.
Vielleicht wird der Verkäufer nachfragen, woran man denn dieses und jenes erkennen kann, im 2. Schritt wird er weitere Scheine aus der Kasse holen zum Vergleich, und schon kann es losgehen. Man erzählt von der Dokumentation der Wanderung und Vermischung des Geldes, welche dank Internet in Echtzeit möglich ist, von spektakulären Hits. Und von vielen netten Menschen aus vielen Ländern, die dasselbe Hobby teilen und über deren Länder man vieles lernen kann.
Nein, natürlich kann man nichts gewinnen, aber bei welchem Hobby ist das schon der Fall. (diese Frage wird nahezu von jedem gestellt, dem man davon erzählt)
Im 3. Schritt fragt man den Verkäufer höflich, ob und wenn ja, man wieder einmal reinschauen kann, denn je mehr Scheine man dokumentiert, desto aussagekräftiger die Statistik.
Ideal sind kleinere (inhabergeführte) Geschäfte, wo die Kunden nicht ständig an der Kasse Schlange stehen, also Zeit für nähere Untersuchungen bleibt. (z.B. Getränkemärkte, Boutiquen, Gaststätten bei Öffnungsbeginn, wenn sie noch leer sind)
Man sollte aber auf jeden Fall auf Sicherheitsbedenken hinweisen, insbesondere auf mögliche Nachahmer in betrügerischer Absicht!
- Banken sind zwiespältig zu bewerten, hier kann es Schwierigkeiten geben, wenn man erst einmal mit regelmäßigen Tauschaktionen aufgefallen ist. Das dürfte aber in Berlin mit zig Filialen kein so großes Problem sein.
- In öffentlichen Verkehrsmitteln immer mindestens 50€ in kleinen Scheinen mit sich führen und sich strategisch günstig weit vorne platzieren. Oft genug möchte jemand mit 50€ eine Fahrkarte bezahlen, was zumeist abgelehnt wird. So hat man die Gelegenheit, einen Fahrgast glücklich zu machen und sich dafür noch zu belohnen.
Alternativ mit mindestens 10€ Münzgeld in der Nähe eines Fahrkartenautomaten platzieren, welcher keine Scheine akzeptiert.
Auch sonst ist es nie verkehrt, einige kleinere Scheine mit sich zu führen, womit man ggf. aushelfen kann.
Besonders zum Monatswechsel stürmen die Kunden mit ihren 50ern frisch vom Automaten das nächste Geschäft, um damit eine Packung Zigaretten oder Getränkekiste zu bezahlen, so dass das Wechselgeld schnell erschöpft ist. Im Idealfall tauscht man die frisch erworbenen großen Scheine anschließend bei der Bank wieder in kleine Werte um und das Ganze beginnt von vorne.
Aber auch hier Vorsicht vor Trickbetrügern!
- Das Eintrittsgeld für den Arztbesuch mit einem 50er oder 100er bezahlen.
Eventuell bekommt man dabei mit, dass man der Kassiererin (früher auch als "Sprechstundenhilfe" bezeichnet) die letzten Scheine aus der Kasse geplündert hat. In so einem Fall im Wartezimmer die frisch erworbenen Scheine aufschreiben, mit weiteren kleinen Scheinen auf 100€ oder 200€ aufstocken und ein paar Minuten später nochmal vorsprechen
"Ich habe gesehen, dass Sie kein Kleingeld mehr in der Kasse haben, war deshalb gerade noch mal bei meiner Bank nebenan, kann ich Ihnen aushelfen?" (Auch jetzt macht man wieder jemanden glücklich und so hat man auch gleich die Wartezeit mit etwas Sinnvollem ausgefüllt)
Also viel Erfolg!





