Einerseits ist die Überlegung (Zahl der Mitgliedstaaten übersteigt die Anzahl der Buchstaben im Alphabet) richtig, andererseits brauchen wir keine 27 Buchstaben. Großbritannien benötigt sicherlich kein Länderkennzeichen, Luxemburg hat bislang darauf verzichtet, das "ihm zustehende" R zu nutzen, und und und. So manches Land der EU wird den Euro, wenn überhaupt, vermutlich erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt einführen.
Daher würden wir wohl auch in Zukunft, jedenfalls für eine ganze Weile, mit jeweils einem Buchstaben auskommen. Die Kennbuchstaben haben ja vor allem einen Sinn, nämlich doppelte Seriennummern zu verhindern. Den gleichen Effekt könnte man auch dadurch erreichen, dass man die ausgebende nationale Zentralbank mit einem Zahlencode (zwei Ziffern) kennzeichnet. Wäre allerdings etwas schwerer zu lesen als eine Buchstaben-Zahlen-Kombination.
Was das für EBT bedeutet? Sich darüber Gedanken zu machen, ob/wie das Feld für die Seriennummer angepasst werden kann, ist sicher nicht verkehrt. Aber solange niemand weiß, ob die Struktur der Nummern sich tatsächlich ändert, kann man sich mit der Umsetzung sicher Zeit lassen.
Tschüs,
Christian




